Dampfen in der Schweiz: Ein Paradoxon zwischen Steuern und wissenschaftlichem Fortschritt
von Leandro Pi
Auch die Schweiz, bekannt für ihre majestätischen Berge, exquisite Schokolade und präzise Uhrmacherei, mischt sich in die globale E-Zigaretten-Debatte ein. Wissenschaftliche Studien zeigen zunehmend, dass Dampfen deutlich weniger schädlich ist als herkömmliche Zigaretten. Allerdings hat die Schweiz Schritte unternommen, die diesen Erkenntnissen offenbar zuwiderlaufen.
Wissenschaftliche Fortschritte begünstigen das Dampfen
Weltweite Untersuchungen zeigen, dass E-Zigaretten deutlich weniger gefährlich sind als herkömmliche Zigaretten. Einige Studien deuten sogar darauf hin, dass die Risiken beim Dampfen bis zu 95-mal geringer sind als beim herkömmlichen Rauchen. Diese Studien zeigen, dass Dampfen die Verbrennung unterdrückt. Dies reduziert die Bildung von Teer und vielen schädlichen Chemikalien, die schwere rauchbedingte Krankheiten verursachen.
Erhöhte Steuern und Vorschriften in der Schweiz
Kürzlich hat die Schweiz die Steuern auf E-Zigaretten deutlich erhöht. Dies hat zu einem Anstieg der Preise für E-Liquids und E-Zigaretten geführt. Die Regierung hat außerdem strenge Vorschriften erlassen, um die Werbung und Verkaufsförderung für E-Zigaretten-Produkte einzuschränken.
Auswirkungen auf Schweizer Dampfer
Diese Situation beunruhigt Schweizer Dampfer. Viele haben das Dampfen als gesündere Alternative zum Tabak angenommen. Steigende Kosten könnten sie jedoch davon abhalten, weiterhin zu dampfen. Dies könnte sie trotz der bekannten Gefahren wieder zum traditionellen Tabak zurückbringen.
Abschluss
Die Schweiz befindet sich in Bezug auf die Regulierung des Dampfens an einem Scheideweg. Wissenschaftliche Erkenntnisse belegen eindeutig, dass Dampfen weitaus weniger gefährlich ist als Zigaretten. Steigende Steuern und Vorschriften schaffen jedoch ein Paradoxon. Schweizer Entscheidungsträger müssen bei der Bewertung von E-Zigaretten-Richtlinien aktuelle wissenschaftliche Daten berücksichtigen. Sie müssen sicherstellen, dass Schweizer Dampfer Zugang zu einer sichereren und kostengünstigeren Alternative zum Tabak haben.
Die Frage bleibt: Wird die Schweiz das Dampfen als Lösung zur Risikominderung fördern oder wird sie weiterhin Steuern und Vorschriften einführen, die den wissenschaftlichen Fortschritt ignorieren? Die Zukunft des Dampfens in der Schweiz bleibt ungewiss, aber es ist offensichtlich, dass diese Ungereimtheiten einer sorgfältigen Abwägung bedürfen.
Quellen
Artikel aus der „ Swiss Medical Review “ zum Gebrauch elektronischer Zigaretten und zur Raucherentwöhnung. (Bezahlter Artikel)
Pressemitteilung von Public Health England, einer britischen Regierungsbehörde. Dies ist eine offizielle Erklärung der Regierungsbehörde vom August 2015.